Was zum Vergessen

Wer kann sie nicht verstehen, all die Nörgler, Kritiker, Austria Denunzianten, Miesmacher und jene die prinzipiell gegen alles und jeden sind. Wer die Augen aufmacht sieht es ja selbst, all das worüber sie jammern. Zu liebevoll ernährte Kids die bewegungslos in Lehen, Gnigl oder neuerdings auch in Liefering rumhängen. Kids, die an Regentagen oder an Schneefalltagen oder an Sonnentagen oder an allen tagen der sportlichen Playstation -betätigung frönen. Muss man jenen Kritikern nicht recht geben wenn sie behaupten, die Kids sollten lieber ihr Zeit damit nutzen, in den Park zu gehen um einen richtigen Ball nach zu jagen? Wäre unsere Jugend nicht besser beraten, sich in Vereinen zu organisieren anstatt in elternlosen – sofern diese nicht arbeitslos sind – Wohnungen auf dem Sofa zu lümmeln und auf – nennen sie wir mal „schlechte“ Gedanken – zu kommen?

Nörgler wissen doch alle dass früher alles besser war, als Kinder noch Kinder waren und keine schwergewichtige Computerkriminelle die einem den Platz im O-Bus wegnehmen. Damals war alles anders.
Alles besser.

Als es noch Grünflächen gab auf denen nicht alle paar Meter ein „Ballspielen verboten“ Schild in den Boden gerammt war. Als Spielplätze mehr wert waren als Parkplätze oder Busspuren. Als man den „Lärm“ eines Fußballspiels noch auszuhalten vermochte. Eine Zeit, in der zumeist wenigstens ein Elternteil zuhause wartete, weil das Leben auch so noch finanzierbar war.

Aber was soll’s, wer kann sie nicht verstehen.

Wir nicht!

Denn sind es nicht eben jene die mit vorurteilen nur so um sich werfen, Kinder als asozial beschimpfen, ihre Familien, ihr Umfeld, einfach alles. Jene, die am Ende am meisten gegen alles neue wettern? Die zwar neue Fußballplätze oder alternativen vehement fordern – aber bitte nicht in IHREM Umfeld. Nur nicht! Überall anders, aber nicht bei uns.

Ohne jemandem zu nahe treten zu wollen, aber doch, es sind immer dieselben. Es sind genau jene, die sich ab und an – und auch nur dann wenn das Wetter passt – ein Konzernmatch ansehen um dort über die Austria und ihre Pläne wettern. Die es nicht verstehen das es eventuell für einige Kids ein Traum wäre, einmal in violett ein Bundesligaspiel zu bestreiten. Und ja, bei der Austria wäre das möglich, im Gegensatz zu einem Verein bei dem das weltweite Bullennachwuchs scouting zur Philosophie gehört und bei dem Salzburger Kids beinahe null Chance haben tatsächlich zum Zug zu kommen. Wo generell Kids aus gesamt Österreich keine Chance haben, nur um das mal anzumerken. Aber an einem Schönwettertag in der RB Arena vergisst man schon mal die 70 und mehr Millionen die dafür! hinausgeballert wurden.

An einem schönen Tag, kann man eigentlich auch alles vergessen.

Auch das was wirklich Sinn machen würde!

FÜR EIN STADION, FÜR DIE ZUKUNFT, FÜR SALZBURG!

Forza Viola!