Auswahl | zum Fanclub/Verein | zu den Tabellen | zum Archive | zur Saison 2001 / 2002
!! UEFA-Cup - EUROPA WIR KOMMEN !! |
So jetzt ist es aber langsam Zeit geworden. Fast so wie die Frühjahrssaison angefangen hatte, so endet sie auch. Ein ausverkauftes Haus, und jede Menge Rahmenprogramm erinnern einen an das Eröffnungsmatch. Die Unterschiede waren allerdings mehr als erfreulich. Zum ersten war die Stimmung um Häuser besser und zum zweiten spielte die Mannschaft von Anfang an auf Sieg. Zur "Belohnung" rollte gleich zu Beginn die Welle durch das Stadion. Auch sonst machte der Rest des Stadions - allen voran die Osttribüne - sehr engagiert am Support mit. Auf der Süd ging sowieso die in den letzten Spielen gewohnte Post ab. Mit EUROPA Doppelhaltern, Logo-Überzeihfahne und "VIZE"-Meisterteller unterstrich die Süd einmal mehr die gute Stimmung und das gute Verständnis unter den einzelnen Fanklubs. Die Mannschaft dankte es ihrerseits in der 9. Minute mit dem schnellen Führungstor. D. Hassler ließ mit einem gekonnten Hacken den Paschinger Verteidiger stehen und schoß überlegt ein - einfach ein super Tor! Zu dieser Zeit war man in der Championsleage, da es in Kärnten immer noch 0 : 0 stand. Dies sollte sich an diesem Abend jedoch noch mehrmals ändern. Die Mannschaft kümmerte dies eher wenig. Mit der Gewissheit in die Parallelpartie nicht eingreifen zu können spielte sie ihr Spiel und ließ den Paschingern nicht den Funken einer Chance. Immer wieder von den über 18.000 Fans nach vorne gepeitscht entstand eine super Match, wo die Tore nur eine Frage der Zeit waren. Die vielen leider (weil auf der Nordseite) erst in der zweiten Halbzeit. Nach einer Ecke erzielte H. Laessig per Kopf das überaus sehenswerte 2 : 0. Dieser Torjubel wurde nur bei der Durchsage des vorübergehenden Ausgleichs in Kärnten übertroffen - Gänsehaut-Stimmung pur. Dass es bei diesem Zwischenstand nicht blieb, konnte der guten Stimmung nur kurzfristig etwas anhaben. Denn nachdem A. Schriebl in der 89. Minute noch das 3 : 0 markierte kannte der Jubel keine Grenzen mehr. Nach Schlußpfiff (war er das überhaupt schon gewesen??) wurde gleich das Feld gestürmt. Man glaubte bei einer unverhofften Meisterfeier gelandet zu sein, so ausgelassen war die Stimmung. Das heilige Grün zu betreten und auf das genaueste zu durchleuchten wollte keiner verpassen. Vom Probekick bis zum Gruppenfoto vor einem Ausgezeichneten Hintergrund war alles dabei. Die Polonäse angeführt von H. Pfeifenberger durfte da nützlich nicht ausgelassen werden.
Ein alles in allem (fast) perfekter Fußballabend. Tolle Stimmung, tolles Spiel und super Rahmenbedingungen. Bei einigen dauerte die Feier beim Stadion noch bis weit in die Nacht hinein. Man hat gesehen was hier möglich ist, und genau dort gilt es die Hebel anzusetzen.
! Es gibt immer einen noch größeren Fisch - und den wollen wir fangen !
|
Salzburg spielte vor 18500
Besucher mit:
|
S. Safar, R. Szewczyk, T. Winkelhofe;A. Ibertsberger,
Ch. Jank, E. Brenner, H. Laessig (91. Rajic); T. Eder, (85. J. Suazo); A.
Schriebl, D. Hassler |
Mit ganzen 6 Bussen allein aus Salzburg war man die Reise nach Graz angetreten.
Ob Geburtstags- oder Nostalgiebuss, jeder war bis auf den letzten Patz gefüllt.
Keiner wollte das "Endspiel" - wieder einmal - gegen den GAK auslassen.
Die Stimmung im Bus und in weiterer Folge im Sektor (dieser wurde erfreulicher
weise vergrößert) war demnach auch ausgezeichnet. Die Polizei war
auch sichtlich motiviert, hatte sie uns doch schon vor den Stadttoren auf die
Seite gewunken und eine Durchsuchung angekündigt. Das schienen sie sich
jedoch - aus welchen Gründen auch immer - doch noch anders überlegt
zu haben. Haben´s wohl den falschen Buss genommen ...
Von der sportlichen Seite hatte es den Anschein, als würde es unsere Mannschaft
nicht ganz so extrem anzugehen. Ganz im Gegensatz zum GAK, der gleich mit wahren
Eckballserien, die aber allesamt nichts einbrachten, aufwartete. Bei der ersten
Topchance hatte H. Laessig mit einem Kopfball an die Stange Pech. Ansonsten
war man nur aus Kontern gefährlich. Die schien aber auch der GAK zu spüren,
denn unsere Offensivabteilung hatte bisweilen sehr wenig Spielraum vorgefunden.
In der 22. Minute kassierten wir das 1 : o welches sich schon seit geraumer
Zeit angekündigt hatte. Mit dem 2 : 0 in der 30. Minute hatten viele schon
den "Vizemeister" abgeschrieben. "Doch wir glauben immer noch
an euch, doch ..." hallte es aus der Kurve und die Mannschaft dankte es
uns mit dem Anschlußtreffer noch vor der Pause. R. Kirchler hatte praktisch
mit dem Pausenpfiff zum 2 : 1 eingeköpfelt. So richtig freuen konnte er
sich darüber aber offensichtlich nicht - was los Roligoal? Aber nach der
Pause gab es gleich wieder die kalte Dusche für unsere Mannschaft. Der
Grazer Akwuegbu tanzte zuerst Ch. Jank und A. Ibertsberger aus und ließ
dann auch dem herausstürmenden S. Safar keine Abwehrchance. Doch ans Aufgeben
dachte dachte keiner. Wie das ganze Frühjahr kämpfte sich die Mannschaft
zurück ins Match. Naja, mit dem Anhang im Rücken bleibt einem auch
gar nichts anderes übrig. Dann kamen erst einmal die großen Auftritte
von Edeljoker D. Hassler. Nachdem er die erste Chance knapp vergeben hatte,
lupfte er den Ball mit der Ruhe eines alten Haudegen von der Fünfmetergrenze
über Torhüter Schranz hinweg ins Tor. Wie mannschaftsdienlich er zur
Zeit spielt bewies er in der nächsten Szene, als er gerade noch den Ball
vor dem eigenen Tor per Fallrückzieher von der Linie kratzte. In der 77.
Minute hatte wieder einmal T. Eder seinen großen Auftritt. Wie schon des
öfteren in dieser Saison erfolgreich gezeigt, zog er auch diesmal wieder
aus der zweiten Reihe ab und verwertete - eben wieder einmal - "Tor des
Monats" verdächtig via Stange zum 3 : 3. In den letzten 10 Minuten
überschlugen sich fast die Ereignisse, denn jede der beiden Mannschaften
hätte das Spiel noch für sich entscheiden können, ja müssen.
Aber es sollte kein Tor mehr gelingen, und so blieb es bei einem alles in allem
gerechten Unentschieden. Mit dem Punk können beide Mannschaften gut leben,
mit dem einzigen unterschied, sollte wir unser Heimspiel gegen den SV Pasching
(hat sich in dieser Runde aus den Europacupträumen verabschiedet) gewinnen
- wovon wir eigentlich schon ausgehen sollten, muß auch der GAK gewinnen!
andernfalls sind wir zweiter und berechtigt CL-Qualifikation zu spielen. Unser
Trainer kann bei den seinen Spielern aus dem Vollen schöpfen, wo hingegen
der Schoko auf Ehmann und Pötscher (beide Verteidigung) aufgrund einer
Gelbsperre verzichten muß. Das wird noch ein interessante Donnerstag Nachmittag
werden ...
Nach dem Spiel blieb das erwartete Chaos aufgrund einer doppelten Absperrung
Gott sei Dank aus. Nur in einigen Punkten hat die Polizei dann doch übertrieben.
Alle Getränke die wir während des Spiels im Buss zurücklassen
mußten
wurden von der Polizei im untern Gepäckraum verstaut! .
Dass man nicht überall ziellos herumrennen soll ist uns ja klar, aber das
man nicht einmal zu seinen eigenen Bus darf um die mitgebrachten Utensilien
wieder zu verstauen oder um einfach nur einzusteigen ist dann doch etwas verwirrend
gewesen. Insbesondere wenn man bedenkt, dass die selben Leute hinter dem Rücken
des "stationierten" Polizisten vorbeigingen, obwohl sie zuvor von
diesem massiv zurückgewiesen worden waren. Auf die Frage, " Was ist
jetzt anders?" wußte dieser auch keine Antwort. Hauptsache er steht
uns im Weg, oder schickt einen von uns sonstwo hin (nur nicht zum Bus). Selbst
auf mehrmalige Intervention reagierte der Beamte nicht und beharrte darauf die
angewiesene Richtung einzuschlagen. Naja, nachdem ich den Spielbericht schreiben
kann, könnt ihr davon ausgehen, dass wir doch noch alle in den Buss einsteigen
durften und glücklich und zufrieden zu Hause ankamen.
|
Salzburg spielte vor 13300
Besucher mit:
|
S. Safar, R. Szewczyk, T. Winkelhofer 25. |
An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an unseren "Vize" der sich um eine hervorragende Besetzung der Stierwascher für das letzte Auswärtsmatch bemühte. Und nicht zu vergessen, auch an unser Geburtstagskind, das uns vor dem sicheren verdursten bewahrte, und uns mit zahlreichen Köstlichkeiten versorgte.
Bin immer noch am Schreiben, ... ...
|
Salzburg spielte vor 5500
Besucher mit:
|
S. Safar, R. Szewczyk, J. Suazo, G. Messner, Ch. Jank, E. Brenner, H. Laessig, T. Eder, A. Schriebl (80. Rajic); R. Kirchler (87. E. Öbster), H. Pfeifenberger (69. D. Hassler) | Schiedsrichter: Falb |
Zum zweiten Mal innerhalb von vier Tagen ging es gegen unsere
Namensvettern aus der Bundeshauptstadt. Nach dem heißen Tanz am Samstag
war heute im Cup mit beinahe ausverkauftem Haus noch eine Steigerung zu erwarten.
Zumindest diese Erwartungen wurden erfüllt. Von Beginn an schenkten sich
beide Mannschaften nichts. Immer wieder kam es zwischen den Spielern zu verbalen
Duellen, die nicht selten in kleineren Schuppsereien endeten. Hier stach vor
allem der Wiener Wagner hervor, der immer wieder ungestraft Pfeifenberger an
die Wäsche ging. Diese Duelle heizten natürlich auch die Fans auf.
Ließen es die Fans an den Längsseiten in der ersten Halbzeit noch
eher ruhig angehen, so mischten sie in der zweiten Halbzeit ordentlich mit.
Das auf der Süd über 90 Minuten permanent die Post abging braucht
man wohl nicht extra erwähnen. Das Ganze entwickelt sich wirklich schön
langsam in das gewünschte Ausmaß - die "Schweigsamen" scheinen
von Spiel zu Spiel weniger zu werden. Das Spiel selbst entwickelte sich - zu
unser aller Leidwesen - zu einem typischen Cup-Match mit negativem Ausgang für
uns. Die Gründe welche uns aus immer wieder aus den Cup-Träumen rissen
ziehen sich wie ein Roter Faden durch die Salzburger Fußballgeschichte.
Entweder ewig keine Heimspiele, unzählige vergebene Chancen oder wie an
diesem Tag Kartenspiele der Schiedsrichter und ein Eigentor (auch nicht zum
ersten Mal). Auch in diesem Spiel schien sich wieder alles gegen uns verschworen
zu haben. Gleich zu Beginn schied der starke Ibertsberger nach einem Foul verletzt
aus. Der nächste Tiefschlag folgte dann in der 36. Minute. Nach einem Eckball
lenkte T. Eder den Ball unhaltbar für Safar per Kopf ins eigene Tor. Mit
dem 0 : 1 ging es in die Kabinen. Nach der Pause begannen unsere Burschen verstärkt
Druck zu machen. Der nächste Dämpfer lies jedoch nicht lange auf sich
warten. Nach einem kleinen Zupfer am Leiberl des Wieners sah T. Winkelhofer
die Ampelkarte. Am Spiel selbst schien sich aber nichts wesentliches zu ändern.
Dass die Wiener natürlich immer wieder gehörige Freiräume vorfand
versteht sich von selbst. Die daraus resultierenden Chancen wurden teilweise
aber mehr als stümperhaft vergeben - "und ihr wollt unser Meister
sein, und ihr wollt ..."
.
Weitere Schüsse von J Suazo und T. Eder waren zwar sehr gut angetragen,
konnten aber von Mandl (sollte mal lernen wie man sich die Schuhe anzieht) gerade
noch entschärft werden. Gegen Ende des Spiels stellte wieder einmal K.
Plautz sein nicht vorhandenes Fingerspitzengefühl unter beweis. Nach einem
hohen Bein gegen Laessig (schwer rotverdächtig) lies er allerdings weiterspielen.
Auf der anderen Seite bekommen R. Szewczyk & H. Pfeifenberger die gelbe
Karte wegen Kritik! In der Endphase des Spiels hätte er durchaus etwas
nachsichtiger sein können. Und die Gelb/Rote für R. Szewczyk in der
93. war zwar vom Vergehen her (etwas gehalten) zu geben, aber im Endeffekt völlig
unnötig. Im Vergleich dazu hätte auch der Wiener Wagner schon lange
vorher die Ampelkarte sehen müssen. Aber wie gesagt, es war wieder einmal
ein Cup-Match bei dem eigentlich alles gegen uns lief. Vielleicht liest jemand
diese Zeilen, der diesen Fluch von uns nehmen kann - auf der Süd finden
sich sicher genügend, die der- / demjenigenein Bier ausgeben!
Jetzt heißt es nur nicht aufgeben, denn schon am Samstag folgt das nächste "Endspiel". Gegen den FC Kärnten geht es gegen den aktuellen Cupfinalisten (4 : 0 gegen den SV Mattersburg - dieser ist bereits Fixaufsteiger in die BL) und sicheren UEFA-Cupteilnehmer. Na ja, Championsleague ist eh besser als UEFA-Cup ...
|
Salzburg spielte vor 17000
Besucher mit:
|
S. Safar, R. Szewczyk 80. |
PS: Das dem Ch. Daum die Stimmung in Salzburg gefällt,
macht ihn zwar nicht sympathischer, bestätigt aber doch unsere Meinung:
...,
ihr seid Meister und keinen intressierts, ihr seid Meister und keinen intressierts,
...
An diesem Tag war wieder richtige Derby-Stimmung zu spüren. Die Gäste aus Wien wollten endlich ihren ersten Sieg als Meister feiern, na ja und wir, hatten voll den "Vizemeister" ins Visier genommen. Zusätzlich zum reinen Meisterschaftsduell war man auf die "Generalprobe" für das Diensttägige CUP-Halbfinale gespannt. Die Süd war an diesem Nachtmittag ganz ordentlich gefüllt, und so war auch die von der Union organisierte Papierrollenchoreographie sehr gut gelungen. Witzigerweise haben offensichtlich zahlreiche Fans (Anm.: nicht aus der Mitte den Blocks) den Termin verschlafen, denn anders ist es nicht zu erklären, dass sogar noch Mitte erster Halbzeit immer wieder vereinzelt Papierrollen in Richtung Gästegoalie Mandl flogen. Mit ihm wird das wohl nichts zu tun gehabt haben - die wollten sich wahrscheinlich nur nicht blamieren, sollten sie in der Pause noch mit einer Rolle in der Hand erwischt werden. Ansonsten war die Stimmung dem Spiel entsprechend genial. Dauerdampf über 90 Minuten - das ganze auch noch in einer angemessenen Lautstärke. Gelegentlich war sogar on den Haupttribünen etwas zu vernehmen. Das Spiel gestaltete sich wie erwartet sehr schwierig. In den ersten Minuten hatte man es wieder einmal S. Safar zu verdanken (toller Reflex nach einem Kopfball & einmal in höchster Not mit dem Fuß), dass man nicht in Rückstand geriet. Ab diesem Zeitpunkt begann unsere Mannschaft aber zusehends das Heft in die Hand zu nehmen. Doch Pfeifenberger und Winkelhofer vergaben noch in aussichtsreicher Position. Nach einer "Standardsituation" (42. Minute Einwurf Winkelhofer) ging Pfeifenberger energisch in das Kopfballduell. Torhüter Mandl wollte offenbar auch mitmischen und legte in weiterer Folge ideal für Schriebl auf. Der bedankte sich auf seine Weise und beförderte den Ball spektakulär im Fallen zum 1 : 0 über die Linie. Mit diesem Zwischenstand ging es auch in die Kabinen. Nachdem man in der letzten Runde zu viele Chancen und Tore zuließ, verstärkte man in der zweiten Halbzeit die Defensive. Dies bedeutete jedoch nicht, dass man nicht doch gefährlich an und in den gegnerischen Sechzehner kam. Bei einem Freistoß ans Lattenkreuz von Wagner hatte man allerdings auch wieder das nötige Glück auf seiner Seite. Für ausgeglichene Gerechtigkeit sorgte wieder Schriebl, der nach herrlichem Zuspiel von Kirchler ebenfalls nur die Latte traf. Zuvor hatte sich allerdings schon Pfeifenberger nach vergebener 1000er Chance unglaubwürdig die Augen gerieben. So aber blieb es beim alles in allem verdienten Sieg für unsere Austria. Mit diesem Sieg im Rücken sollte es kein Problem sein noch weitere Reserven zu mobilisieren. Vor ausverkauftem (hoffentlich) Haus wird die Stimmung noch genialer werden und unsere Mannschaft zum Sieg tragen. AMEN
An Herrn Wagner sei noch gerichtet: Sie sollten zählen lernen! An Gelben Karten ist die Bilanz (mit Gelb/Rot, ist es eine mehr) an diesem Abend ausgeglichen. Von so einer Bilanz kann man als Salzburger im Horr-Stadion nur träumen!
|
Salzburg spielte vor 11000
Besucher mit:
|
Safar, Szewczyk 73. |
Nachdem die Busauslastung weit unter den Erwartungen geblieben war, war man doch etwas über den sehr gut gefüllten Gästesektor überrascht. Zahlreichen STW´s machte leider der "Dienstplan" einen gehörigen Strich durch die Rechnung. Mit den Fahnen & Trommeln funktionierte diesmal alles reibungslos - der vorangegangene Mail-Austauch hatte sich also doch ausgezahlt. Der Schock folgte allerdings an der Kasse. !! 18 Euro !! für diesen Sektor ist doch mehr als übertrieben!. Zum Vergleich: Bei uns bekommt man für das gleiche Geld einen 1A-Platz auf der Haupttribüne West. Wenn der Herr Kartnig nicht Tag uns Nacht Vögel singen hört, dann weiß ich auch nicht ...! Die Rechnung hat er eh präsentiert bekommen - nicht einmal 6000 Fans bei einem sogenannten "Endspiel" gegen einen direkten Konkurrenten um einen CL-Quali.- oder UEFA-Cup-Platz. Die Stimmung des Grazer Anhangs paßte sich - wie nicht anders zu erwarten - der Zuschauerkulisse an. Nun aber zum Spiel. Die Grazer machten gleich von Beginn an Dampf. Unsere Abwehr machte es ihnen zum Teil aber auch nicht sehr schwer. Sie fühlten sich anscheinen so als wären sie in einen Zaubertrank gefallen oder als ob sie in Drachenblut gebadet hätten. Uns kann ja eh nichts passieren, und so hatten die Grazer nicht nur einmal bei einer Chance 2 - 3 Mal die Möglichkeit diese zu verwerten. Als dann auch noch Ch. Jank nach einem Eckball unerwartet per Kopf das 0 : 1 machte, fingen sie wirklich an zu übertreiben. Alle Geister der Mannschaft zeigten Offensivdrang und vergassen ganz auf die Achillesferse. So kam es wie es kommen mußte. In der 41. Minute gelang Amoah im !! dritten !! Versuch der Ausgleich. Selbst dieser "Denkanstoß" schien keine Wirkung zu haben. Denn anders ist es nicht zu erklären, dass Brenszek - zwar mit platziertem Schuß - aber wieder im zweiten Versuch noch vor dem Pausenpfiff die Führung der Grazer erzielen konnte. In der zweiten hälfte änderte sich nicht viel. Die Grazer spielten weiterhin ihr Spiel, mit dem einzigen Unterschied, dass sie die Kugel Gott & Safar sei Dank nicht mehr in unserem Gehäuse unterbringen konnten. Der zweite Unterschied war, dass je näher es dem Ende zu ging, desto mehr schienen sie Angst vor dem Siegen zu haben. Unsere Mannschaft kam auf, und konnte in den letzten 10 Minuten sogar eine Art Power-Play aufziehen. Winkelhofer konnte immer wieder bis kurz vor den gegnerischen Strafraum vordringen. Nachdem man das Spiel schon abgehakt hatte, begann plötzlich wieder Hoffnung zu keimen. Diese wurde einmal mehr von Pfeifenberger bestätigt. Nach Idealflanke von Winkelhofer knallte Old-Boy Heimo per Kopf - no na - unhaltbar den Ball unter die Latte. Mit noch etwas mehr Glück hätte Winkelhofer noch zum Sieg einschiessen können. Doch dessen Gewaltschuß wurde doch noch abgeblockt. Nichts desto trotz konnten wir mit dem Unentschieden mehr als zu frieden sein. Mit einer nicht sehr überzeugende Leistung doch einen Punkt einzufahren, läßt doch eine gewisse Klasse vermuten. Dies wiederum stärkt die Hoffnung auf ein optimales Abschneiden bei den letzten wichtigen Spielen. Nachdem der GAK beim Tabellenletzten (jetzt nicht mehr) gar keinen Punkt machen konnte, hat sich die Situation weiter verschärft - vier Mannschaften - die nur durch eine Punkt getrennt sind - kämpfen um zwei internationale Plätze. Mit einziger Ausnahme von Sturm Graz kann es noch jede Mannschaft aus eigener Kraft schaffen. Wir, Dank dem Cup sogar doppelt *fg*.
|
Salzburg spielte vor 5600
Besucher mit:
|
Safar, Szewczyk, Winkelhofer, A. Ibertsberger,
Ch. Jank, Pichorner (73. Öbster); Laessig 20. |
Unseren Staatsdiener Jürgen möchte ich heute auch nicht
vergessen zu erwähnen. Er schaffte es doch noch kurzfristig eine Keule
- die unser Chef allesamt daheim vergessen hatte
- für unser Schlagzeug auf zu treiben. Ja ja, wenn wir dich nicht hätten
... ... hätt ma an anderen
![]()
Heute war wieder einmal einer unserer "Lieblingsgegner" zu Gast. Der erste Kritikpunkt an diesem Nachmittag war der unserer Meinung nach schlechte Fanandrang. Trotz unwiderstehlicher Erfolgsserie und schönem Wetter war das Erscheinungsbild der Tribünen enttäuschend. Mit ein Grund wird wahrscheinlich auch das unprofessionelle Auftreten des Vereins (z. B.: Leserbrief & Flucht in immer dieselben Ausreden) gegenüber den Fans sein (hier sind vor allem die "Einmal-Besucher" bzw. Fußballinteressierte im allgemeinen gemeint). Aber auch die Süd war alles andere als gut besucht. Trotz allem reichte es wieder für den Zuscherrekord in dieser Runde. Das Spiel selbst paßte sich je länger es dauerte dem ganzen drum herum an. Die Gäste spielten das erwartete 10 - 0 - 0 System und kamen daher auch nur gelegentlich "gefährlich" vor unser Tor. Umgekehrt taten sich die unseren immens schwer die geballte Menschenmauer auszuspielen. Mit den Weitschüssen klappte es diesmal auch nicht so gut wie in letzter Zeit. Alle Versuche (3 davon bereits in den ersten 10 Minuten) gingen denkbar knapp daneben. Knapp vor der Pause - 40. Minute - hatte Brenner mit seinem Freistoß Pech - er traf nur das Lattenkreuz. Den Abpraller konnte Winkelhofer in zwei Versuchen nicht verwerten - Hatz konnte beide male kurz vor der Linie noch abwehren. Nach Wiederbeginn wurde es auch nicht besser. Zu früh gab man die überlegene Technik auf, um den Abwehrbeton auszuspielen. Die Weiten Vorlagen für die Spitzen wurden meist von den Admiranern abgefangen. Doch es hätte schlimmer kommen können. Wie bereits von vielen befürchtet kamen die Gäste durch einen üblen Abspielfehler von Laessig gefährlich vor unser Tor. Der polnische Legionär schoß Gott sei Dank überhastet und neben das Tor. Da hätte wirklich wieder alles zusammengepaßt ... Trotz allem konnten wir den Rückstand auf Pasching verkürzen - Sturm hat allerdings wieder zu uns aufgeschlossen. Das kann ja am nächsten Samstag in Graz ein heisser Tanz werden. Hoffe wir sehen uns ...
|
Salzburg spielte vor 8200
Besucher mit:
|
Safar, Szewczyk, Winkelhofer, A. Ibertsberger,
Ch. Jank, Pichorner (73. Öbster); Laessig 20. |
30.
Runde - Mittwoch 23. 04. 2003 (19:30)
SV Ried
- SV Austria Salzburg 1 : 2 (0 : 0)
![]()
Diesmal stand der Nachmittagsausflug nach Ried auf dem Programm.
So ganz auf Sieg eingestellt waren wir eigentlich nicht, da man die letzte Spiel
an diesem Ort noch nicht vergessen hatte. Vor dem Zutritt ins Stadion sollte
sich das ungute Gefühl bestätigen. Das Durchsuchungsprogramm der Exekutive
war ja ganz schon extrem. Wenn Mr. Bush & Saddam gleichzeitig im Stadion
gewesen wären, hätte es auch nicht schlimmer können! Von JEDEM
sämtliche Taschen entleert, und die zu Tage geförderten Gegenstände
auf einem Tisch begutachtet .
Da konnte ich mir den Satz "ihr werdet schon sehen wieviel das gebracht
hat" nicht mehr verkneifen - zumal die anwesenden Beamten (ausgenommen
der Fanbetreuer) ein extrem arrogantes Auftreten und null Kooperation an den
Tag legten. Im Match selbst übernahmen die Hausherren eigentlich von Anfang
an das Kommando. Unser Glück, dass wir noch einen Tormann haben, der in
gewohnter Manier seinen Kasten sauber halten konnte. Gegen Ende der ersten Halbzeit
trat dann "Erstatzschiri" Einwaller auf den Plan. In der 41. Minute
zeigte er Kirchler wegen Kritik die (Nahe dem Rieder Strafraum) Gelbe Karte
- ok, das wäre ja nicht das Problem gewesen. Dann Freistoß - Kirchler
dem Rieder und den Ball nach - rutscht - und was war? Nichts, oder doch? Jedenfalls
der Schiri pfeift - ok, nicht so schlimm dachten wir. Falsch gedacht! Gelb/Rot
für ihn. Wenn das nicht neuer Bundesliga-Record ist! Das war Gott sei Dank
die letzte schlechte Nachricht in den ersten 45 Minuten. Die zweite Halbzeit
begann in gewohnter Manier mit etwas Pyro -
homa leicht do
ned so genau gschaut
? Nun aber genug
davon. Unsere Mannen schienen den Wink zu verstehen, und begannen ihrerseits
trotz einem Mann weniger das Heft mehr und mehr in die Hand zu nehmen. Die Belohnung
gab´s dann auch schon in der 53. Minute. Diesmal war es - schon wieder
- Thomas Eder, der mit einem Tor des Monats verdächtigen Volley von der
Strafraumgrenze unhaltbar in lange Kreuzeck einnetzte. Ein Schock für die
Rieder. Doch die machten noch einen weiteren entscheidenden Fehler. Sie begannen
- anscheinend mit einer gehörigen Wut im Bauch - unkontrolliert zu stürmen.
Dass das ganze ohne Folgen blieb verdankten wir wieder einmal unserem Einser
Safi. Die immer wieder gefahrenen Konter unserer seits wurden hingegen immer
gefährlicher, was die Hausherren anscheinend gar nicht berührte. So
konnte Ibi ein Solo starten und in der 66. Minute den die Kugel ins lange Eck
schlenzen. Mit dem 2 : 0 im Rücken konnte man erstmals in dieser Partie
aufatmen. Kritisch wurde es erst wieder, als Akagündüz in der 72.
Minute zum Anschlußtreffer kam. Doch mehr schaute nicht heraus.
Und was lernte man an diesem Abend?
... dass die Exekutive, Wachdienst, Ordner (oder wer auch immer) gar nicht genau
genug kontrollieren können, um alles - oder überhaupt etwas? - zu
finden.
... dass man das mitgebrachte "Schlagzeug" nicht zum Einsatz bringt,
aber nicht weil zu wenig STW´s vor Ort, sondern weil der Sektor viel zu
klein ist!
... dass wir den Teams die unmittelbar vor uns liegen gehörig auf den Pelz
rücken und schön langsam auf die Zehen steigen.
... dass die Südtribüne daheim anscheinend schon erste Früchte
abwirft - so einen Ansturm an Salzburgern hatte man in Ried schon ewig nicht
mehr gesehen.
Wer jetzt immer noch nicht weiß, ob er am Samstag (oder überhaupt zu den nächsten Spielen) kommen soll, dem ist eh nicht mehr zu helfen. Wenn ich mal Zeit hab, tut ihr mir leid. Hab jetzt aber grad keine - bin noch den einen oder anderen Spielbericht im Rückstand *fg* und übermorgen geht´s ja schon wieder weiter ...
|
Salzburg spielte vor 5000
Besucher mit:
|
Safar, Szewczyk, Winkelhofer (91. Rajic); A. Ibertsberger,
Ch. Jank, Eder, Laessig, Scharrer (79. Suazo); Brenner, Pfeifenberger (69.
D. Hassler); Kirchler 41. |
29.
Runde - Mittwoch 16. 04. 2003 (18:00)
SV Austria
Salzburg - SW Bregenz 4 : 1 (2 : 0)
![]()
Tore Pfeifenberger, Szewczyk - Pfeifenberger, Eder. Dazu noch jeweils einmal die Latte durch Pfeifenberger und Schriebl... Spielbericht und Fotos in Arbeit. Bitte noch um etwas Geduld - Streß - Streß - Streß ...
|
Salzburg spielte vor 9000
Besucher mit:
|
Safar, Szewczyk, Winkelhofer (74. Rajic); A. Ibertsberger,
Ch. Jank, Eder 22. |
28.
Runde - Samstag 12. 04. 2003 (15:30)
SK Rapid
Wien - SV Austria Salzburg 0 : 2 (0 : 0)
![]()
Diesmal ging es wieder mit dem Bus in die Bundeshauptstadt. Dass den Grünen die Revanche für die letzte Niederlage glücken würde, glaubte eigentlich niemand. Der Cuperfolg vor ein paar Tagen dürfte nicht nur der Mannschaft, sondern auch den Fans Selbstvertrauen gegeben haben. Doch mit Spielbeginn stellte sich schnell heraus, dass es diesmal bei weitem nicht so leicht werden würde wie vor einer Woche beim Heimspiel. Die Hausherren begann besser, und die unseren beschränkten sich auf eine gesicherte Defensivarbeit. Doch im Konter waren sie immer (Ibertsberger, Kirchler kurz vor Pausenpfiff) brandgefährlich. Das 0 : 0 verdankten wir einmal mehr Safar, der trotz Abwanderungsplänen seinen Kasten durch tolle Reflexe sauber halten konnte. Die zweite Hälfte begann überfallsartig. Bereits in der 46. Minute spielte Schriebl - der zur Zeit immense Übersicht beweist - kurz Eder auf, der mit plaziertem Schuß via Innenstange zum 0 : 1 trifft. Sein erstes Bundesligator sollte ihm weiteres Selbstvertrauen für die nächsten Aufgaben geben. Die Gastgeber hatten sich noch gar nicht richtig erholt, schlug es gleich ein zweites Mal ein. Wieder war es Schriebl, der den Ball mittels Stanglpaß D. Hassler perfekt serviert hatte. Dieser knallte den Ball unter die Latte, das man meinen möchte er wolle das Tor zerstören. Ab diesem Zeitpunkt hatten die Grünen nichts mehr entgegen zu setzen. Die wenigen Chancen die sie gegen Ende des Spiels noch vorfanden wurden vergeben. So brauchten unsere den vergebenen Konterchancen nicht nach zu trauern und konnten das Spiel locker für sich entscheiden.
Da auch der SV Ried unmittelbar vor uns eine herbe Niederlage einstecken mußte, konnten wir auf einen Schlag zweit Plätze in der Tabelle gut machen. Diesen gilt es jedoch schon am Mittwoch gegen Bregenz zu verteidigen. Das wird sicher keine leichte Aufgabe - Dank ORF keine Zuschauer, und die Bregenzer stehen als Tabellenletzter mit dem Rücken zur Wand. Abgesehen davon, tun wir uns gegen diese Truppe immer sehr schwer.
|
Salzburg spielte vor 6200
Besucher mit:
|
Safar, Szewczyk, Winkelhofer (70. Rajic); A. Ibertsberger,
Ch. Jank, Brenner (84. Pichorner); Eder, Laessig 11. |
CUP-Viertelfinale
- Dienstag 08. 04. 2003 (19:00)
SPG Wattens/Wacker
Tirol - SV Austria Salzburg 0 : 2 (0 : 2)
| CUP
Das heutige Cup-Spiel versprach zusätzliche brisanz. Nicht nur, dass ein Cup-Spiel grundsätzlich eigenen Gesetzen folgt, ging es diesmal im "Westderby" gegen unseren Erzrivalen "FC Tirol". Es war ein Spiel, bei dem man eigentlich nicht wirklich gewinnen konnte. Ein Sieg war Pflicht, und schaffte man diesen nicht, würde man unweigerlich zur Lachnummer der Nation werden. Unser Fanblock war Aufgrund dieser Tatsachen auch sehr gut besucht. Das Spiel selbst begann wie erwartet. Die Tiroler machten von Beginn weg Druck. Einzig vom Ex-Salzburger Sammy Kojoe war nichts zu sehen - anscheinend hat er jetzt die richtige Liga gefunden. Aber offen gesagt, wir hatten eh mit dem Rest der Mannschaft genug zu tun. So war es wieder einmal unseren "Oldies" vorbehalten die Entscheidung zu unseren Gunsten herbeizuführen. Erst brachte uns Pfeifenberger mit einem herrlichen Kopfballheber in Lange Eck in Führung. Kurze Zeit später stellte Läessig mit knallhartem Schuß auf 2 : 0. Die Vorentscheidung - ab diesem Zeitpunkt tat sich abgesehen von ein paar Chancen nichts mehr. Unsere Mannschaft spielte den Vorsprung trocken über die Zeit.. ImEndeffekt war es kein berühmtes Spiel, aber es reichte für den sicheren Aufstieg ins Cup-Halbfinale.
|
Salzburg spielte vor 10000
Besucher mit:
|
Safar, Szewczyk, Winkelhofer (70. Rajic); A. Ibertsberger, Ch. Jank, Brenner (84. Pichorner); Eder, Laessig, Schriebl, Pfeifenberger (36. D. Hassler); Kirchler | Schiedsrichter: |
27.
Runde - Samstag 05. 04. 2003 (15:30)
SV Austria
Salzburg - SK Rapid Wien 2 : 0 (2 : 0)
Im dritten Anlauf sollte es endlich mit dem ersten Heimsieg im
neuen Stadion klappen. Nach dem überraschenden Auswärtssieg in Pasching
pilgerte auch eine halbwegs annehmbare Fangemeinde ins Stadion. Von Beginn an
hatte man das sichere Gefühl, dass man an diesem Nachmittag nicht enttäuscht
wird. Die Grünen hingegen schlossen nahtlos an ihre schlechten Leistungen
der vorhergehenden Runden an. Sie unterließen es sogar den Kunstrasen
als Ausrede heranzuziehen. Das soll allerdings nicht unsere beste Leistung im
neuen Stadion schmälern, ganz im Gegenteil. Man verstand es ausgezeichnet
den zur Verfügung stehenden Raum optimal zu nützen. Als erstes - schon
in der 5. Minute - bedankte sich Alex Schriebl. Nach genialem Zuspiel des herausragenden
Scharrer umkurvte er Hiden und hob den Ball ins kurze Eck - keine Chance für
Payer das Tor zu verhindern. Im Sturm eine Bank war einmal mehr Heimo Pfeifenberger.
Er gewann so gut wie alle Kopfballduelle. Die erste Torchance konnte der Schlußmann
der Wiener gerade noch vor der Linie abwehren. Beim zweiten Versuch - eine ganz
ähnliche Situation - hatte er allerdings keine Abwehrmöglichkeit.
Die Maßflanke von T. Eder verwertete Pfeifenberger per Flugkopfball. Dieses
Geschoß in der 45. Minute war allererste Sahne und ganz im Stile eine
großen Torjägers. Mit diesem überaus verdienten Zwischenstand
ging es auch in die Pause. Die zweite Hälfte wurde mit einem anständigen
Feuerwerk eingeläutet. Einige Fackeln und "etwas" Rauch wurde
gekonnt ins Szene gesetzt. Hier wurde eindrucksvoll bewiesen, dass der Rauch
ohne Probleme abziehen kann (für uns logisch, aber es gibt immer wieder
Leute, die glauben sie sind gescheiter als dir Profis ).
Aber auch hier galt: Alles unter Kontrolle. NICHTS wurde durch die Gegend, geschweige
dem auf den geheiligten Rasen geschossen. Dieser hat jedoch - Dank des stark
vertretenen Wiener Anhangs - die "Feuertaufe" bestanden - absolut
nicht brennbar! Das entstandene schwarze Loch stört allerdings gewaltig,
und die Reparatur wird auch einiges an Geld kosten. Eigentlich Schade, dass
kein Wiener über das brennende Bengal an der !Strafraumgrenze! gestolpert
ist, oder wir unsere vorhandene Chance genutzt hätten. In der zweiten Halbzeit
gewann man den Eindruck, dass Salzburg etwas zurückgeschalten hätte
und die Gäste etwas mehr probierten. Doch im Konter waren unsere Chancen
immer noch mehr wert. Das zwei 100 %ige durch Pfeifenberger (von Payer gehalten)
und Unverdorben (bekam den Ball ungewollt auf Knie) vergeben wurden, war zwar
nachlässig, hatte aber keine Auswirkungen auf unseren Punktezuwachs. Der
Sieg war doppelt wichtig, da alle Konkurrenten die in der Tabelle hinter uns
sind ebenfalls punkten konnten. Das Fazit des Spiels lautet also: Unser Stadion
ist endlich eingeweiht! Erster
Sieg - erste Bengals!
|
Salzburg spielte vor 11000
Besucher mit:
|
Safar, Szewczyk (70. Rajic); Winkelhofer, A. Ibertsberger,
Ch. Jank, Brenner, Eder, Scharrer 16. |
Abschließendmöchten wir nochmals Trainer Lars Söndergaard
alles gute zum Geburtstag wünschen und gratulieren zum Sieg seiner Mannschaft..
Außerdem bedanken wir uns für die netten Einblendungen bezüglich
Stierwascher-Nachwuchs auf der Videowall.
26.
Runde - Samstag 22. 03. 2003 (15:30)
SV Pasching
- SV Austria Salzburg 0 : 1 (0 : 1)
Mit dem Bus ging es diesmal zum "Gallischen Dorf" Pasching. Mit gemischten Gefühlen traf man beim Linzer Vorstadtklub ein, der sogar die Wiener Millionentruppe zu Fall gebracht hatte. Schon bei der Ankunft war leicht zu erkennen, dass die logistische Problembewältigung (Auswärtssektor, Exekutive, Ordner, usw.) der Paschinger bei weitem nicht mit ihrem sportlichen Aufstieg mithalten konnte. Unter uns gesagt: Falls die Paschinger einen internationalen Bewerb schaffen - mit dem man ja zur Zeit rechnen muß - spielt bitte in Linz und laßt euch von fähigen Leuten helfen. So wie jetzt erlebt ihr euer Blaues Wunder und blamiert gleichzeitig ganz Österreich. Nachdem man so gut wie alle Fahnen wieder in den Bus verfrachtet hatte und nach längerer Diskussion die Transparente doch noch aufhängen durfte, begab man sich in den bereits voll ausgelasteten Auswärtssektor. Zum stehplatzfeeling *ganz wie in alten Zeiten* entwickelte sich auch dementsprechend die Stimmung. Zum Spiel selbst gibt es nicht viel zu sagen. Die Paschinger waren lange nicht so stark wie man erwarten hatte, und unsere Austrianer um vieles stärker als bei den letzten Partien. So kam es wie es kommen mußte. Diesmal glänzte Schriebel als Vorbereiter, indem er "Roligoal" Kirchler ideal bediente. Dieser ließ sich die Chance in der 42. Minute natürlich nicht entgehen. Wie schon im Cup konnten weitere Möglichkeiten nicht verwertet werden, blieben aber ebenso ohne Folgen wie vor 4 Tagen in Altach. Mit diesem Sieg konnten 2 Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden: 1. wichtige Punkte für die Tabelle (die hinter uns liegenden haben noch dazu alle verloren *fg*), und 2. beste Werbung für die nächste Heimpartie gegen die Grünen. Wird die Hütte wohl noch einmal halbwegs voll werden, In diesem Sinne ...
|
Salzburg spielte vor 3000
Besucher mit:
|
Safar, Szewczyk, Winkelhofer 53. |
CUP-Achtelfinale
- Dienstag 18. 03. 2003 (15:30)
Altach
- SV Austria Salzburg 0 : 1 (0 : 0)
| CUP
Spielbericht von den vor Ort gewesenen folgt ... In der ersten Halbzeit konnte eine Vielzahl von hochkarätigen Chancen nicht genützt werden, sodaß man schon ein schlimmes Ende befürchten mußte. In der 52. Minute war es aber dann doch endlich soweit: Schriebl erzielt nach perfekter Vorlage von Pfeifenberger das alles entscheidende 1 : 0. Nachdem die gastgeber in allerletzter Sekunde eine 1000er Chance auf den Ausgleich ausließen war der Aufstieg ins CUP-Viertelfinale perfekt..
|
Salzburg spielte vor 2200
Besucher mit:
|
Safar, Szewczyk, A. Ibertsberger, Ch. Jank, J.
Suazo 65. |
25.
Runde - Samstag 15. 03. 2003 (15:30)
SV Austria
Salzburg - GAK 1 : 1 (0 : 0)
Heute stand also das zweite Heimmatch auf dem Programm. Schon bei der Fahrt zum Stadion konnte man erahnen, dass heute bei weitem nicht so viele Fans die Austria sehen wollten. Naja, das erste Spiel war ja wirklich keine gute Werbung für den Fußball. Das Hauptaugenmerk galt heute dem langersehnten Comeback von Heimo Pfeifenberge - dem Salzburger Urgestein. So viel gleich vorne weg: er hielt was er versprochen hatte. Ständiger Unruheherd an vorderster Front, und auch hinten gewann er fast jedes Kopfballduell. Der zweite positive Aspekt war die stark verbesserte Stimmung auf der Süd. Die Stimmungswilligen standen viel näher - auch aufgrund der geringeren Anzahl von "Zuschauern" - beisammen als beim ersten Spiel. Das Spiel auf dem Rasen zeigte sich auch stark verbessert, jedoch immer noch nicht wirklich gut. Zuviel Hektik, und zuwenig Laufarbeit. Man verstand es wieder einmal nicht die freien Räume gewinnbringend zu nutzen. Nach ein paar vergebenen Chancen auf beiden Seiten - bei der größten hatte Marasek mit einen Lattenschuß Pech - ging es mit einem "verdienten" 0 : 0 in die Pause. Am Spielgeschehen änderte sich auch in der zweiten hälfte wenig - nur die Tore kamen dazu. JUHUUUU, erstes Tor für uns vor der Südtribüne - da kommt Stimmung auf! Im zweiten Versuch konnte Schriebl in der 52. Minute das 1 : 0 für uns erzielen. So wie beim letzten spiel, jedoch umgekehrt, wehrte dieser Spielstand aber nicht lange. Die unglückliche Faustabwehr von Safar konnte der Ex-Austrianer Aufhauser ohne Mühe per Kopf verwerten. Einmal hatten wir noch Glück, als ein Schuß vom Lattenkreuz ins aus ging - da hätte unser Schlußmann keine Chance gehabt. So blieb es beim mehr oder weniger verdienten Unentschieden.
|
Salzburg spielte vor 8500
Besucher mit:
|
Safar, Szewczyk, Ch. Jank, J. Suazo, Brenner (66.
Scharrer); Laessig, A. Ibertsberger 59. |
Nach dem Spiel würdigten wir noch zwei besondere Austrianer
mit einer Treue-Urkunde. Didi Ziesel & Anton Pichler sind schon 10 Jahre
beim SV Austria Salzburg. Diese Treue zum Verein gehört unserer Meinung
nach wirklich ausgezeichnet. GRATULATION
,
und setzt euch weiterhin so stark für "unseren" Verein ein.
24.
Runde - Samstag 08. 03. 2003 (15:30)
SV Austria
Salzburg - FC Kärnten 1 : 1 (1 : 1)
!! A NEW HOPE FOR EVERYONE !!
Nun war es endlich soweit! Mit einem monströsen Rahmenprogramm konnte das erste Spiel in angriff genommen werden. Schon ab 13:00 waren tausende schon beim Stadion und konnten es kaum mehr erwarten endlich rein zu kommen. Eine Menge Vereine nutzte sie Gelegenheit sich auf dem neuen Grün zu präsentieren. Die Möglichkeit selbst ein "Standl" aufzustellen nutzten aus diversen Gründen nur sehr wenige Fanclubs. War man endlich im Stadion, mußten natürlich sofort - die bereits intern - "Reservierten" Plätze eingenommen werden. Trommeln und Fahnen wurden gleich so deponiert, dass ja keine "Fanmuffel" die guten Plätze schon im Vorfeld blockieren konnten. Als nächstes wurden die Fähnchen für die erste Choreographie in Stellung gebracht - sozusagen alles optimal für den Startschuß bereitstellen. Dass die Ordner und Sicherheitskräfte etwas überfordert waren, und dass das Kartensystem nur teilweise funktionierte tat der guten Laune auch keinen Abbruch. (Das war schon eher die sinnlose Fahrt bis kurz vor Nürnberg schuld - Anm.: STW-11)
Die Stimmung an sich war schon vor Matchbeginn ganz gut. Als endlich der Ankick erfolgte gab es kein halten mehr. Laut war es wieder einmal - kann man sagen *fg*, und die Choreographie funktionierte auch ganz gut. Mit Fortdauer des Spiels konnte man sich des Eindruck eines Auswärtsspieles nicht erwehren. "Zu viele" Fans konnten mit dem Angestimmten wenig bis nichts anfangen. Als von den unteren Rängen auch noch ACAB angestimmt wurde war es komplett aus. Das immer schwächer werdende Spiel unserer Mannschaft trug das übrige dazu bei. Das unerwartete 0 : 1 nach einer Unachtsamkeit in der Verteidigung war nur der Anfang eines langen Leidensweges. Dass wir kurz darauf durch einen sicher verwandelten Elfmeter von Heiko Laessig den Ausgleich schafften war der einzige Lichtblick. Der erhoffte Heimvorteil durch den Kunstrasen erwies sich immer mehr als Handicap. Sollte das nicht umgehend besser werden, könnte es leicht sein, dass wir gegen technisch versierte Mannschaften ein blaues Wunder erleben.
Das Pausenprogramm riß einen auch diesmal nicht vom Sitz (wer hald einen hatte). Die Marketing Firma ließ es sich trotz mehrmaliger Interventionen nicht nehmen Eiswürfel DJ Ötzi zu engagieren. Selbst dieser konnte es nach dem ersten Pfeifkonzert und ausgesuchten Handbewegungen nicht glauben, dass er vor der Süd nichts verloren hat. Selbst das violett auf weiß geschriebene Spruchband >> Ötzi zurück ins ewige Eis << konnte ihn nicht so richtig überzeugen. Aber nach dem zweiten Versuch hat er es dann doch kapiert und sucht sich ein paar willige auf der Nordseite. Viel waren´s aber auch dort nicht. Zugute halten muß man ihm allerdings die "objektive Beurteilung" des Salzburger Publikums bei einem Interview nach dem Spiel. Naja, für die Menge Kohle laß ich mich auch gerne mal ein paar Minuten auspfeifen.
Zur zweiten hälfte gibt es eigentlich nicht viel zu sagen, außer schwach. Wir konnten von Glück reden, dass wir nicht verloren haben. Und so kam es wie es kommen mußte: Der Schiri pfiff ab, die Fans pfiffen auch. Das schlimmste was uns bzw. der Mannschaft passieren konnte. hier gibt´s einigeFotos zu diesem denkwürdigen Tag ...(wird noch erweitert - erst wieder einmal alles finden *fg*).
Das erste Mannschaft im neuen EM-Stadion setzte sich folgendermaßen zusammen:
|
Salzburg spielte vor 18500
Besucher mit:
|
Safar, Szewczyk, Ch. Jank, Laessig 60. |
So ließen wir noch das Feuerwerk über uns ergehen. Im wahrsten Sinne des Wortes - ein Lichtblick an diesem Tag. Danach war so gut wie gar nichts mehr los. Kein Zelt, keine Liveband (wie z. B. beim Abschiedsspiel) nichts! Schade, um das Geld was der gute Gerry gekostet hat, hätte man was ordentliches aufziehen können. Die Kontakte und Pläne waren vorhanden! DANKE, ECC Publico - ihr habt´s es wirklich drauf. Das nächste mal hört besser auf jene Leute die sich im Fußball auskennen, wenn ihr sie schon in eure Arbeit involviert! Wir hatten viel Arbeit um sonst, und ihr eine Feier die eines solchen Anlasses nicht würdig war.
23.
Runde - Samstag 01. 03. 2003 (15:30)
FK Austria
Wien - SV Austria Salzburg 1 : 0 (0 : 0)
Der Spielbericht vom Match gegen die Strohsack-Boys und wird hoffentlich bald an mich übermittelt.
|
Salzburg spielte vor 6800
Besucher mit:
|
Safar 72. |
22.
Runde - Mittwoch 04. 12. 2002 (19:00)
vorgezogene Frühjahrsrunde
wegen Sturm´s UEFA-Cup Teilnahme
SV Austria
Salzburg - SK Sturm Graz 2 : 1 (0 : 0)
Die Grazer hatten die Ehre zum nun endgültig letzten Match in Salzburg Lehen zu Gast zu sein. Mit dem Gedanken keinen so schönen Abschied wie gegen den SV Ried zu feiern konnten wir uns gar nicht anfreunden. So schauten wir, dass zumindest im Sektor mal ordentlich was weiter ging. Doch durch die tiefen Temperaturen und das nicht gerade berauschende Spiel liessen vorerst unsere Stimmbänder einfrieren. Der logische Pausenstand war somit ein gerechtes 0 : 0. Nach der Pause allerdings stürmten die Salzburger zum letzten mal auf "unser" Tor. Und beide Mannschaften wirkten wie ausgewechselt. Die Grazer hatten offenbar noch müdere Beine bekommen, und den unseren schienen Flügel gewachsen zu sein. Ein ums andere Mal spielten unsere Jungen die Grazer schwindlig. In der Defensive ließen unsere Routiniers nichts anbrennen. So war es nur eine Frage der Zeit bis schließlich Ewald Brenner in der 58, Minute die Ehre zu Teil wurde eines der letzten Tore in Salzburg Lehen zu schiessen. Nach kurz abgewehrter Winkelhofer-Flanke versenkte er die Kugel ins rechte lange Eck. Das war jedoch noch nicht alles. Nur 7 Minuten später traf Brenner abermals. Nach schöner Vorlage mit der Brust von Schriebl traf er Volley ins kurze Eck. Wie aus dem Nichts machten die Grazer das 2 : 1. Neukirchner traf mit herrlichem Weitschuß, bei dem er Safar auf dem falschen Fuß erwischte. Vom Anstoß weg hätten wir allerdings die Führung wieder ausbauen können. Aber diesmal hatte Brenner Pech und traf nur die Stange, und der Nachschuß ging nur knapp über das Tor. In weiterer Folge hätten wir die Grazer mit einer ordentlichen Packung nach Hause schicken können - ja müssen! Doch das eine Mal war Brenner zu eigensinnig, das andere Mal wurde der Ball kurz vor der Linie abgewehrt. So blieb es schlußendlich beim mageren aber sicheren und verdienten 2 : 1 Sieg. Besonders erwähnenswert bei diesem Spiel war die hervorragende Stimmung in der zweiten Halbzeit. Man höre (und sehe) und staune die komplette Gegentribüne stand ab der 80. Minute. Und das "Salzburg, ..." müßten selbst unsere Wiener (waren leider nicht gekommen - jetzt sind wir wieder quitt *fg*) gehört haben. Ungewollt - weil nicht mehr vorhanden - war es den Stierwaschern vorbehalten das letzte Bengal (war die Frau vom Chef) in Lehen zu zünden, was uns auch den letzten "Fernsehauftritt" bescherte. Der Vorhang ist nun endgültig gefallen, die nächsten Matches steigen vor den Stadttoren mit einem weiteren Unikum: Als einziger Bundesligaverein werden unseren Heimspiele auf Kunstrasen gespielt werden.
|
Salzburg spielte vor 6000
Besucher mit:
|
Safar, Winklhofer: 41. |
An dieser Stelle möchten wir all unseren Besuchern erholsame Feiertage wünschen. Hoffen ihr rutscht gut ins neue Jahr bzw. in die neue Saison und schaut auch wieder bei uns vorbei.
21.
Runde - Samstag 30. 11. 2002 (15:30) Ende
der Herbstmeisterschaft
Vfb Admira
Wacker Mödling - SV Austria Salzburg 1 : 1 (0 : 1)
7 Stierwascher (darunter die Sektion Wien vollständig vertreten) fanden sich an diesem angenehmen Samstag nachmittag in der Südstadt ein. Unsere Salzburger Stierwascher ließen beinahe vollständig aus. Einzig und allein Rafi rettete die Ehre unserer Salzburger Mitglieder *fg*. So kam es, dass wir ohne Transparent, Trommeln und Fahnen vor dem Stadion standen. Doch die Ordner erklärten uns, dass dieses und jenes sowieso draußen bleiben hätte müßten. An dieser Stelle gleich mal einen herzlichen Dank an jene Personen (siehe letzten Absatz) die sich in der jüngeren Vergangenheit schon des öfteren mehr als daneben benommen haben.
Nun zum Spielerischen: Alex Schriebl sorgte schon in der 8. Minute für den frühen Führungstreffer und erzielte somit sein 3. Saisontor zu seiner und auch unserer Freude. Die Salzburger spielten in der 1. Hälfte überlegener als die Gastgeber. Mehr als der 0 : 1 Pausenstand schaute jedoch nicht heraus. Jedoch wachten die Admiraner in der 2. Hälfte von ihrem Mittagsschlaf auf, und so kam es, wie es kommen mußte: Iwan erzielte in der 68. Minute den Ausgleich. Vor einer weiteren Blamage in der Südstadt bewahrte uns Safi indem er unserer Gehäuse in der 70. Minute fest versperrte. Nämlich als der Mensch, der sich Schiedsrichter nennt, einen Elfmeter gab, der eigentlich nur ein Freistoß knapp außerhalb des Strafraums war. So endete das Match mit einem Unentschieden und einem Punkt, mit dem wir wohl doch zufrieden sein können!
Die Geschehnisse nach dem Spiel brauchen wohl auch nicht extra kommentiert zu werden. Das sinnlose und idiotische Stürmen den Spielfeldes mit anschließender Schlägerei von laufenden Kameras ist bei weitem nicht das, was sich unsereins unter einem "Schlagkräftigen Support" vorstellt. Wir hoffen, dass die angekündigten Konsequenzen für die betreffenden Personen auch in der nötigen Härte (von den betreffenden Fanclubs oder von höherer Gewalt sprich Polizei, Bundesliga und dem SV Austria Salzburg) durchgesetzt werden. Raus mit diesen Idioten, die die jahrelange Arbeit um eine positive Fanszene (Choreographien, zahlreiche Gespräche für diverse Genehmigungen, Heim- & Auswärtssupport) mit einem Schlag zunichte machen. Wir haben die Nase gestrichen voll - schleicht´s eich endlich!
|
Salzburg spielte vor 1500
Besucher mit:
|
Safar, Winklhofer: 70. |
20.
Runde - Samstag 23. 11. 2002 (15:30)
SV Austria
Salzburg - SV Ried 5 : 2 (2:1)
!! DAS ENDE EINER ÄRA !!
Mit einiger Emotion und Spannung wurde dem Spiel des Jahres entgegengefiebert. Zahlreiche Gerüchte über Choreographien der Fanclubs hatten schon lange vor dem letzten Spiel in Lehen die Runde gemacht. Auf das Intro durch die Union´99 - Ultra Salzburg war man besonders gespannt. Die wohl größte Überziehfahne - noch dazu selbst gemalt - wurde in Windeseile über die gesamte Gegentribüne (ca. 20 x 80 m) gezogen. Da ich bei der Generalprobe dabei sein durfte (Fotoshooting) hat mich das doch sehr überrascht - naja bei 2500 Fans anstatt mit 15 *fg*. Ja selbst als es kurz vor Ankick immer noch nicht eingerollt wurde, gab es keine "Intriganten" oder sonstige Unmutsäußerungen. Der nach dem Einrollen ertönende Applaus der Stadionbesucher gehörte wohl zurecht der Union und den Machern der Choreo. Das hat es wohl auch noch nie in der Bundesliga gegeben. Einzigartig - ich könnte mir kein würdigeres Intro (allein die Arbeitszeit) für so ein Spiel vorstellen.
Das Spiel selbst begann nicht ganz so reibungslos. Die Spielweise der beiden Mannschaften wirkte etwas zerfahren. Der Ried Trainer hatte noch gemeint, dass es für seine Mannschaft kein Problem sei vor 10.000 Zuschauern zu spielen. Nun ja, wir hatten eben über 12.000 FANS im Stadion. Ein wohl entscheidender Unterschied, denn die Rieder Hintermannschaft konnte den Ball zweimal nicht aus dem Gefahrenbereich befördern. So nutzte Tomic bereits in der 18. Minute die Chance, in dem er die Kugel unter die Latte donnerte. Zu Testzwecken (wie reagieren die Ordnungshüter) wurden gleich mal ein paar Bengals abgebrannt und - man will ja nicht vorzeitig die Kultstätte verlassen müssen - auf den Boden gelegt. Test bestanden kein Streß! Dass die Rieder doch noch zum Ausgleich kamen verdankten sie Radovic der aus spitzem Winkel mit seinem Schuss- der sicher nicht alle Tage gelingt - genau ins kurze Kreuzeck traf. Aber selbst das brachte unsere Jungs nicht aus der Ruhe. Denn wieder schienen die Rieder nicht ganz bei der Sache zu sein als sie eine Tomic Flanke verschliefen und Brenner dazwischen gehen konnte. Ohne Probleme stellte er in der 43. Minute auf 2 : 1. Die jetzt natürlich fälligen Bengals waren fest in unserer Hand - man fühlte sich wirklich in eine andere Zeit versetzt! Zur Pause brachte man noch den einen oder anderen Erinnerungsschals an den Mann/Frau. Wir möchten zwar nicht in Selbstlob zerfließen, aber ein wirklich Edles Stück. Nachdem man noch das Outro des Spiels untereinander ausgemacht hatte war man kurz vor Wiederbeginn wieder voll beim Spiel. Wäre es nicht so gewesen, wäre man ernsthaft Gefahr gelaufen entscheidende Szenen zu versäumen. Nach einer knapp vergebenen Einschussmöglichkeit von Schoppitsch, nahm es Alex Schriebl in die Hand das Spiel zu unseren Gunsten zu entscheiden. Zunächst erzielte er in der 51. Minute aus gut 16m mit einem Bombenschuss das 3 : !. Nur drei Minuten später vollendete er per Kopf nach einer Maßflanke von Messner zum 4 : 1. Dass hier jeweils Bengals brannten - eine war vom 3 : 1 noch nicht einmal ausgebrannt! - versteht sich wohl von selbst. Der Anschlusstreffer von Drechsel durch einen abgefälschten Freistoß beunruhigte eigentlich niemanden so richtig. Und so zum Drüberstreuen servierte er ideal für D. Hassler, der ohne Mühe in der 92. Minute (5. Minuten Nachspielzeit, weil man das Feiern eines Tores seitens der Fans beinahe übertrieben hätte *fg*) auf 5 : 2 stellte. Nun wurde wirklich abgefackelt was noch übrig geblieben war. Ein Feuerwerk wie es selbst Lehen in seinen besten Zeiten nur selten erlebt hat! Nun kam auch noch unser Spruchband "WE´LL NEVER FORGET THE PRIDE OF AUSTRIA" welches auch die Verbindung zu unserem Schal herstellen sollte zum Einsatz. Unter Standing Ovationens drehte die Mannschaft eine Ehrenrunde. Was mag wohl hier in den Köpfen der jungen Spieler vorgegangen sein, die diese Atmosphäre nicht einmal von früher her kennen. Es mag naiv klingen, aber diese Show hat die Jungs heute zum Sieg getrieben! Jeder der heute im Stadion war, ob Spieler, Fanclubs die für die Choreos verantwortlich waren, oder nur jene die das Spiel einfach nicht versäumen wollten, können sich glücklich schätzen dabei gewesen zu sein. Einen weiteren und leider letzten Höhepunkt in der über 30jährigen Geschichte des Lehener Stadions live miterlebt zu haben und wohl nie mehr vergessen zu können! Falls doch einmnal Lücken entstehen sollten, hier gibt´s einiges zur Auffrischung ...(wird noch erweitert - erst wieder einmal alles finden *fg*).
WE´LL NEVER FORGET THE PRIDE OF AUSTRIA
Unser letztes Spiel im Lehener Stadion für die Austrianer bestritten:
|
Salzburg spielte vor 12000
Besucher mit:
|
Safar, Szewczyk, Ch. Jank, Brenner, Laessig, A.
Ibertsberger, Messner, Brenner: 61. |
Nach dem Spiel durfte man natürlich auch das Legenden-Match nicht versäumen. Einstige Größen denen der Klub und die Fans jede Menge schöner Erinnerungen verdankten ließen sich auch durch weite Anreisen nicht abschrecken. Auch hier bekam man noch einige Tore zu sehen, denn die Torjäger von einst (z. B.: K & K - Krankl / Kurbasa mit je 2 Toren) haben noch nichts von ihrem Können eingebüßt. Zur selben Zeit ging es auch schon vor dem Stadion hoch her. Die Tough Guys hatten da wohl auch schon mit ihren gut organisierten Ständen (Supa Schurl *fg*) den einen oder anderen Euro verdient. Bei uns war nicht mehr viel zu holen, denn bei den Schals müssen wir zur Zeit auf den Rest der bestellten Ware warten. Wir sind allerdings froh, dass wenigsten der Großteil pünktlich eingetroffen ist - der heutige Tag ist so schön, da möchten wir gar keine negativen Gedankten aufkommen lassen. Während dem Live-Konzert der Austria 7 (Hans Krankl) wähnte man sich auf einer Meisterfeier am Mozartplatz. Jede Menge Fans, super Stimmung und mitten drin immer wieder Bengalische Feuer. Die Gelegenheit mit dem Trainer noch ein paar Worte zu wechseln ließen wir uns natürlich auch nicht entgehen. Bei der Gelegenheit überreichte ihm unser Chef auch noch einen Lehen-Abschiedsschal - denn auch er soll etwas Handfestes als Andenken an diesen Tag haben. Und obendrein hält er auch noch warm, falls mal etwas fröstelnder Zeiten auf ihn zukommen sollten.
19.
Runde - Samstag 16. 11. 2002 (15:30)
SW Bregenz
- SV Austria Salzburg 5 : 1 (1 : 0)
Zu fünft machten wir uns per Auto auf nach Bregenz. Die Fahrt verlief außergewöhnlich reibungslos - nicht ein Stau von Salzburg bis Bregenz - sodaß wir zeitgerecht noch unser Nachtquartier für dessen Reservierung der "Peda" gesorgt hatte beziehen. Dann ging es gleich zum Stadion, weil man sich schon wieder mit einer Fahnenstangen-Diskussion konfrontiert sah. Wir sollten recht behalten! Obwohl bereits telefonisch ausgemacht, kam es wieder zu der leidigen und wie wir finden sinnlosen Diskussion. Diesmal konnten wir uns allerdings nach mehrmaligen "ja" & "nein" und wieder "ja" (*die spinnen die Xiberger*) durchsetzen. Nachdem wir unseren gesamten Krempel in Stellung gebracht hatten, konnte auch das Spiel beginnen. Für dieses Match waren doch ein relativ guter Auswärtsblock zusammengekommen, der auch für die angemessene Unterstützung sorgte. Und fast wäre uns auch gleich die Führung geglückt, doch war der Hassler Stanglpaß auf Kirchler zu ungenau. Das war aber auch schon alles was uns unsere Austrianer bieten konnten. So überraschte auch das 1 : 0 durch Lawaree in der 15, Minute niemanden. Nach der Pause änderte sich das Bild etwas. Die Salzburger spielten und kamen in der 53. Minute auch zum verdienten Ausgleich durch den angeschlagenen Laessig. Die Freude währte allerdings nicht lange. Lawaree der bei strömenden Regen machen konnte was er wollte - ihm ging einfach alles auf - netzte in den letzten 20 Minuten noch viermal ein! Immer wieder war ihm die Kugel so vor die Beine gefallen, dass er nur mehr draufzuhalten brauchte. Safar war jeweils chancenlos, jeder Ball paßte genau. Die Defensivabteilung hätte allerdings viel früher darauf reagieren müssen. Gott sei Dank wurde er in der 85. Minute ausgetauscht - ein noch größerer Schaden durch ihn konnte so wenigstens verhindert werden. So schlichen wir mit dem "Standardresultat" im Gepäck wieder aus dem Stadion. Mit triefend nassen Klamotten und unserem ganzen Krempel der sich ebenfalls anfühlte wie frisch aus der Salzbach gefischt ging es zurück in unser Quartier. Kaum dort angekommen hörte auch der Regen auf - SUPA :-( Nach kurzer Verschnaufpause rückten wir nochmals zum Essen Fassen aus. So konnten wir den Tag wenigsten noch gut ausklingen lassen. Gegen Mittag traten wir dann Heimreise an. Noch eins: Bitte bei der nächsten Fahrt nach Bregenz keine blöden Witze über irgendwelche 5 : 1 Niederlagen im Ländle - Fußmarsch droht!!
|
Salzburg spielte vor 4200
Besucher mit:
|
Safar, Laessig, Winklhofer: 39. |
18.
Runde - Samstag 09. 11. 2002 (15:30)
SV Austria
Salzburg - SK Rapid Wien 3 : 1 (1 : 0)
Dieses Spiel stand erstens ganz im Zeichen der Wiedergutmachung von Ried und zweitens der 10-Jahresfeier der Tough Guys, die auch mit einer Choreographie auf sich aufmerksam machten. Auf diesem Wege auch noch mal alles gute zum Geburtstag - bleibt´s brav und gsund *fg*. Das Spiel selbst verlief wie die Erfolgreichen Partien zuvor. Aus einer gesicherten Verteidigung versuchte man über Konter zum Erfolg zu kommen. So ist es auch weiters nicht verwunderlich, dass sich die Grünen optisch überlegen präsentierten. Allerdings markierten wir schon in der 16. Minute durch einen Laessig Nachschuß von der Strafraumgrenze nach einem von Schoppitsch getretenen Eckball das 1 : 0. Wie in den guten alten Zeiten fackelten wir ein paar Bengals ab, was zur Folge hatte, dass einige Uniformierte wichtig wurden. Zwei mußten nach ordentlicher Bierdusche für die Polizei das Stadion vorzeitig verlassen. Die danach auf DigiCams festegahltenen Übergriffe der Polizei mußt auf Anweisung der Selben (auch unter Strafandrohung!) gelöscht werden! Dies war aber, wie sich im laufe des Nachmittags herrausstellen sollte, nicht das einzige Versagen der Exekutive. In weiterer Folge "bettelten" wir förmlich um den Ausgleich, der den Gästen aber Gott sei Dank nicht glückte. Kurz nach der Pause mußten wir den Ausgleich - wie in dieser Saison schon üblich - durch ein sinnloses Tor doch hinnehmen. Nach ein paar Minuten zum Verschnaufen ging es in den letzten 15 Minuten nochmals richtig zur Sache. Zu unserem Glück hatten wir da den weitaus besseren Start: Zuckerpaß von Woldeab auf Brenner, dessen Maßflanke versenkte D. Hassler in 75. Minute unhaltbar zum 2 : 1. Danach ging es buchstäblich hin und her. Stangenschuß der Grünen, im Gegenzug vergibt Kirchler nur knapp. Sofort wieder in Ballbesitz gekommen scheitert Brenner knapp (Maier schlägt den Ball an die Stange, von dort geht er zurück auf seinen Fuß und erst dann ins Torout). Kurz darauf die Vorentscheidung zu unseren Gunsten. In der 83. Minute trifft Schoppitsch unhaltbar aus knapp 30 Metern in rechte Eck. Neuerlich wurden Bengals abgefackelt, aber diesmal auf den Boden geworfen - keiner wurde abgeführt, dafür ist es auch gefährlicher. Wo liegt hier die Logik vereehrte Herren? Wann werden es die Verantwortlichen endlich kapieren wie das funktioniert? Ihr verlangt Stimmung und Emotionen im Stadion; verlangt Motive für die Fotographen und Kameraleute! Wenn man aber versucht das auszuleben, und hier gehören die Bengals (im Sektor und speziell bei Toren) einfach dazu, werden wir behandelt wie Schwerverbrecher! Und alles nur weil ihr nicht wißt was ihr wollt. Und wenn doch seid ihr nicht in der Lage es durchzusetzen. Auf der anderen Seite sind die Schreibtischhocker der Beamten, die von der Stadionmaterie keine Ahnung haben, aber ihren Sturschädel durchsetzen wollen. So funktioniert das nicht! Jetzt aber weiter mit dem Spiel. Es hätte nochmals eng werden können, denn wieder legte uns der Schiri-Assistent ein Ei. In Ried ein klares Abseits übersehen, so zeigt er diesmal ein äußerst Fragwürdiges Handspiel und Torraub von Jank an. Torraub war insofern nicht gegeben, weil wie auch die TV-Aufzeichnung bewiesen, Laessig genau dahinter auf der Torlinie stand. Abgesehen davon, konnte auch durch diese Bilder nicht der geringste Beweis eines absichtlichen Handspiels - wenn überhaupt die Hand im Spiel war - ausgemacht werden. Die daraus logische resultierende Folge: Elfmeter und Rote Karte von Schiri Steiner. Aber für die Wiener schien es wie verhext an diesem Nachmittag. Wallners Strafstoß ging via Lattenkreuz in Torout. Aus, Schluß, Ende, Schlußpfiff - FACKELTANZ der nur noch Mannschaft, Fotographen, Kameraleute und Fanblock interessierte. Kein Streß, keine Gefahr für Land und Leute! So soll´s sein!
Die Vorkommnisse kurz nach Schlußpfiff möchten wir auch noch kurz kommentieren. Zum selben Zeitpunkt, als sich die Mannschaft bei den Fans bedankte und einige Leibchen in den Sektor warfen, wurden im Gästblock die Transparente abmontiert. Anscheinend meinte es ein übereifriger Ordner gut und wollte diese durch den Notausgang zurückgeben anstatt sie einfach über den Zaun zu werfen. Na, die Grünen ließen sich nicht zweimal bitten und erwiesen den Geburtstagskindern (TGS) ihre gebührende Aufwartung. Aber anstatt Geschenke zu verteilen wollten sie erst mal ein Transparent mitgehen lassen. Da der Zaun aber schon kurz vor Abpfiff zur Gänze geentert worden war, war dies ein sinnloses Unterfangen. Im Gegenteil, man erwiederte im selben Tonfall, was eine kurze aber Handfeste Auseinandersetzung zur Folge hatte. Wo war die Polizei? Weit und breit nicht zu sehen - trotz Sicherheitsstufe eins! Also bei allem Respekt, aber dieser Auftritt war ein Versagen auf der ganzen Linie meine Herren. Aber dem nicht genug. Bei den nachträglichen Berichten schob man das ganze Spektakel auch noch den Fans in die Schuhe! Hättet ihr eure Pflicht erfüllt und geschaut dass die Gäste bleiben wo sie hingehören wäre überhaupt nichts passiert! So schauts aus!
|
Salzburg spielte vor 6000
Besucher mit:
|
Safar, Laessig: 70. |
17.
Runde - Mittwoch 06. 11. 2002 (19:30)
SV Ried
- SV Austria Salzburg 4 : 0 (2 : 0)
Nach den letzten guten Partien hofften wir auch im Innvirtel auf Punktezuwachs. Bei nicht mehr ganz so sommerlichen Temperaturen schien auch unser Support etwas eingeschlafen zu sein. Darüber hinaus scheint in Ried die linke Hand nicht zu wissen was die rechte tut. Die Genehmigung für die Fahnenstangen fix in der Tasche, schalteten die Ordner und anwesende Polizei auf Stur und verwehrte uns den Einlaß. Dem entsprechend verlief auch das Match. Der Grund allen Übels begann mit einem klaren Abseits-Tor. So wie Laessig in Pasching (siehe 03. Runde) fälschte Lasnik aus klarer Abseits-Position unhaltbar für Safar zum 1 : 0 ab. Nach berechtigtem Austauschen von Freundlichkeiten zwischen dem Linienrichter und Szewczyk sah dieser sofort vom Schiri Einwaller die Rote Karte. Mit einem Mann weniger und im Rückstand war natürlich die gesamte - in den vorangegangenen so erfolgreiche - Taktik hinfällig. Offenbar mit jeder Menge Selbstvertrauen versuchten die unsere Austrianer stärker als zuvor die Partie offen zu gestalten. In dieser Fase des Spiels war das allerdings genau verkehrt. Wurden die nächsten beiden Treffer noch berechtigterweise (Abseits bzw. Foul) aberkannt, so mußten wir doch noch kurz vor der Pause (43.) das 2 : 0 durch Kührer hinnehmen. Auch nach der Halbzeit wurde nicht auf Schadensbegrenzung Bedacht genommen, doch mehr als eine Handvoll Chancen sprang dabei nicht herraus. Im gegensatz dazu die Gastgeber. Sie verstanden es immer wieder die groß werdenden Freiräume zu nutzen. Die logische folge war das 3 : 0 durch Kührer ind der 61. Minute und nach weiteren zahlreichen Möglichkeiten die zumeist von Safar entschärft wurden das 4 : 0 durch Akagündüz mit dem Schlußpfiff. Pikantes Detail am Rande: Der SV Ried spielte die vollen 90 Minuten ohne Legionär - Respekt. Doch gegen 10 Salzburger, die noch dazu ihr Heil in der Offensive anstatt in der sonst so erfolgsversprechenden Defensive suchten, war dass bei weitem nicht so schwiereig, wie es klingen mag.
|
Salzburg spielte vor 5500
Besucher mit:
|
Safar, Szewczyk: 26. |
16.
Runde - Samstag 02. 11. 2002 (15:30)
FC Kärnten
- SV Austria Salzburg 0 : 1 (0 : 0)
Die Reibereien vom letzten Heimspiel schon wieder vergessen bzw. verdrängt ging es hoch motiviert auf nach Kärnten. Zusätzlich steigerte der voll besetzte Bus vom Peda die gute Stimmung. Nach einigen Zwischenstopps trafen wir pünktlichst zum Ankick ein. Das Stadion schien ausverkauft, doch um so trauriger war es, dass von den Heimfans - abgesehen von ein paar Ratschereien - nichts brauchbares rüber kam. Dieses Schauspiel wurde nur noch von den mehr als lächerlichen Einblendungen auf den Anzeigetafeln und den sinnlosen Meldungen während des Spiel durch den Stadionsprecher übertroffen. Tut uns in Zukunft einen Gefallen und räumt die Boxen aus dem Gästesektor! Ohne jetzt in Selbstlob zu ersticken, boten wir doch einen sehr überzeugenden Auswärts-Support. An die 300 Salzburger kannten kein Pardon und peitschten unsere Austrianer unermüdlich nach vorne. Dies schien sich auch auf das Spielfeld zu übertragen, denn je länger das Spiel dauerte, um so stärker und gefährlicher wurden unsere Mannen. Beschränkte man sich in der ersten Hälfte auf eine gesicherte Defensive, so versuchte man gleich zu Beginn der zweiten Hälfte verstärkt in die Offensive zu gehen. Die Hausherren zeigten sich allerdings - wohl in der Hoffnung: irgendwann kommen wir schon vor das Salzburger Tor - wenig beeindruckt. Nur das hat den Wienern schon ein blaues Auge gekostet. Und auch diesmal sah es ganz danach aus. Die ersten Topchancen wurden entweder knapp vergeben, oder vom Schlußmann der Kärntner mit letztem Einsatz (Ibertsberger Kopfball aus 5 Metern) zunichte gemacht. Als alle schon mit einer "logischen" 0 : 0 Partie rechneten versetzten sich die Kärntner so gut wie selbst Todesstoß. Unkontrollierte Paß vor der Mittellinie - diesen fängt Laessig ab - schneller Paß auf die rechte Seite zu Kirchler - Sprint zum Sechzehner - scharfer Paß zur Mitte - diesen verwertet Brenner in der 89. Minute ohne Mühe zum 1 : 0 Sieg. Ab da solidarisierte sich auch das Wetter mit den Kärntnern - es fing an zu regnen. Nach wiederholten Forderungen kam auch noch der Trainer nach dem Interview zum Sektor und bedankte sich für die hervorragende Unterstützung. So soll´s sein! Das gibt Kraft zu neuen großen Taten - in diesem Sinne auf nach Ried...
|
Salzburg spielte vor 6500
Besucher mit:
|
Safar, Szewczyk, Winklhofer, Ch. Jank, Friedl,
A. Ibertsberger, Messner, Laessig: 88. |
15.
Runde - Samstag 26. 10. 2002 (15:30)
SV Austria
Salzburg - GAK 1 : 1 (1 : 1)
Es hätte ein Match werden sollen, das uns in jeder Hinsicht nach vorne
bringen sollte. Aus diesem Grund hatten wir uns - wenn auch kurzfristig - entschlossen,
uns mit einer Zettelchoreographie der Europaweiten Aktionswoche der FARE (football
against rasicm in europe) Play Organisation abzuschließen.
Die ersten Probleme begannen bereits bei der Papierbestellung. Alle befragten
Papierimporteure ließen uns mit dem violetten Papier im Stich - die gewünschte
Farbe wird seit Jänner 2002 nicht mehr produziert. Naja, Rosa und Lilablaßblau
war auch nicht gerade das gelbe vom Ei. Um das ganze nicht endgültig ins
Wasser fallen zu lassen, entschlossen wir uns das ganze in Rot, Gelb, Weiß
und Schwarz durchzuziehen. Die Informationen (wieso und weshalb) wurden an die
Austria und das Anpfiff-Team weitergereicht, in der Hoffnung, daß sich
auf der HP bzw. in der Stadionzeitung ein mehr oder weniger einleuchtender Ablauf
der Aktion finden würde. Der nächste Rückschlag! Auf der HP fand
sich kein Eintrag und in der Zeitung war es bei weitem nicht so beschrieben
wie geplant und vorgeschlagen - FairPlay war zu lesen, und keine Erwähnung
der Organisation FARE, sodaß man unweigerlich glauben mußte wir
können nicht Englisch oder haben sonst keine Ahnung, da wir wegen der Symmetrie
der Buchstaben FARE-PLAY geplant hatten. Einzig der Stadionsprecher am Matchtag
brachte das ganz kurz und sinnvoll rüber - wenigstens einer. Der nächste
Tiefschlag war der Matchtag. Zum ersten erschwerte der teilweise sturmartige
Wind die Arbeit ungemein (immer wieder wurden die Zettel aus den Sitzen gerissen),
und zum anderen hatten wir den Zeitaufwand etwas unterschätzt (etwa eine
halbe Stunde früher hätte gereicht). Aber als ob das noch nicht genug
wäre, kam auch noch ein unrasierter, total Italien angehauchter, übergewichtiger
Unionisti angestürmt der die Zettel mutwillig herausrißund wegwarf.
Aufgrund dieser Beschreibung brauchen
wir den Namen wohl nicht mehr extra zu erwähnen. Auf die Frage, was das
ganze soll: Wir (er war allein) wollen nichts politischen und wir sind keine
Tiroler. (Anm.: Ach so, mal was ganz neues) So einen Linken Scheiß gibt
es bei uns nicht. Meine Frage an dieser Stelle: Was ist verkehrt sich einer
Organisation abzuschließen, die sich für Menschenrechte in einer
Sportart einsetzt, in der immer wieder Ausschreitungen für Schlagzeilen
sorgen? Zweitens: Was ist verkehrt eine - eventuell - finanziell unterstützte
(noch nicht sicher!!) Zettelchoreographie zu Planen, von der man ausgehen konnte,
dass sie aufgrund einer spärlich besetzten Sitzplatz-Tribüne nicht
komplett sein würde. (Anm.: Das Stiegl-Sponsoring war zu diesem Zeitpunkt
noch nicht aktuell.) Genau aus diesem Grund wurden solche Projekte in letzter
Zeit nicht mehr durchgeführt! Naja und drittens: Was gehen uns die Tiroler
an? Die sollen ihre Choreos machen, wir machen unsere. Sollte mal was Gleiches
oder Ähnliches dabei herauskommen ist das auch nicht der Weltuntergang!
Die haben Spruchbänder, wir bzw. ihr habt welche. Die haben einmal viele
Farben verwendet, jetzt hat es das mal in Lehen gegeben usw. usw. Fairer weise
möchten wir aber auch sagen, daß diese Aktion keineswegs von der
gesamten Union´99 unterstützt würde. Man war zwar von unserem
Projekt an sich nicht hellauf begeistert, distanzierte sich aber total von dem
idiotischen Eingreifen ihres Mitgliedes. Es war auch nicht hauptausschlaggebend,
daß die Choreo im Großen und Ganzen daneben ging. Nur die Aktion
an sich war völlig überflüssig
Solche Aktionen tun der er Austria-Kolonie sicher nicht gut! Von entsprechender Person erwarte ich mir ein klärendes Gespräch! Stierwascher11
Nun aber zum Spiel selbst. Auch das hätte uns weiterbringen sollen. Mit einem Sieg währen wir mit einem Schlag im Mittelfeld gelandet. Das Match war dank der Stigl-Aktion hervorragend besucht und unsere Mannen begannen gleich das Heft in die Hand zu nehmen. Zwingende Chancen waren jedoch Mangelware. So war es auch nicht verwunderlich, dass es einer gehörigen Mithilfe des Gäste-Schlußmannes bedurfte um in Führung zu gehen. Er ließ sich in der 18. Minute von Schriebl an der Toroutlinie den Ball abnehmen, dieser spielte für den völlig freistehenden Kirchler auf, der beim Vollenden keinerlei Probleme hatte. Die Führung währte nicht lange. Schon drei Minuten später gelang den Gästen der Ausgleich. Nach der Pause änderte sich nicht viel. Wir waren optisch überlegen, konnten aber nicht gefährlich in die nähe des Tores kommen. Als es doch einmal brenzlig wurde übersah der gute alte Schiri ein Handspiel im Strafraum. Das es dann beim Unentschieden blieb, war die logische Folge. Somit brachte uns auch das Spiel nicht vorwärts. Im Endeffekt hatten wir uns viel für diesen Tag erwartet - und nichts ist aufgegangen. Bleibt nur zu hoffen, daß sich das in Kärnten grundlegend ändert.
|
Salzburg spielte vor 7000
Besucher mit:
|
Safar, Szewczyk, Winklhofer, Ch. Jank, Friedl
(76. Tomic); A. Ibertsberger, Messner, Laessig: 64. |
14.
Runde - Samstag 19. 10. 2002 (15:30)
FK Austria
Wien - SV Austria Salzburg 0 : 0
Da wir diesmal wieder mit unserer alt bewährten Buslinie fuhren, gab es weder bei der Hinfahrt noch bei der Rückfahrt Probleme. Pünktlich trafen wir mit unserer Sektion Wien zusammen. Die Erwartungen zum Spiel waren mit "nur ja keine Abfuhr bekommen" auch nicht sehr hoch. Doch das aggressive Defensivverhalten machte sich mit fortdauer des Spiels immer mehr bezahlt. Die Wiener Millionentruppe machte je länger das Spiel dauerte den Eindruck, als würde ihr Sieg schon feststehen und es nur eine Frage der Zeit sein, wann sie das erste Tor schiessen würden. Aber genau das war ihr Fehler, denn es fehlte - Gott sei Dank - immer der nötige Nachdruck. Als bestes Beispiel sei hier der verspielte Brasilianer Djalminha angeführt. Genial in der Technik und im Spielverständnis, aber nicht mannschaftsdienlich und auf den Endzweck ausgerichtet. Die logische Folge war ein Torloser Pausenstand mit so gut wie keiner Chance auf beiden Seiten. In der 55. die erste wirklich haarige Situation, die aber Safar mit dem dem Fuß entschärfen konnte. Was danach passierte war durchaus beeindruckend. Kurz danach die wohl erste 100 %ige Chance die unserer "Torgarantie" Kirchler in dieser Saison vergab. Er brachte fertig in der 59. Minute einen durchaus schwer zu nehmenden Ball aus zwei Metern neben das leere Tor zu setzen. Vielleicht hätte er sich vorher hinlegen sollen *fg*. Aber ich denke das Tor wäre zu früh für uns gefallen, denn mit mit diesem Tor hätten wir den schlafenden Riesen mit Sicherheit geweckt. Wesentlich aussichtreicher auf einen vollen Erfolg wäredie nhächste Großchance gewesen. In der 78. Minute schoß Szewczyk nach super Doppelpaß mit Marasek Torhüter Mandl genau in die Arme. Und kurz vor Ende des Spiels stand auf einmal C. Hassler allein vor dem Wiener Keeper, schoß allerdings knapp über das Tor. Das hätte auf alle Fälle gereicht. Trotz allem ein großer Erfolg für uns, mit dem keiner gerechnet hätte. Nach dem noch ein paar Freundlichkeiten mit den Einheimischen ausgetauscht wurden ging es wieder in den Bus und ohne künstlich heraufbeschworenem Schnick Schnack nach Hause. zu den dazugehörigen Fotos by www.ultras .at - Martin, kannst ruhig öfter so in der Gegend rumstehen *fg*.
|
Salzburg spielte vor 7300
Besucher mit:
|
Safar, Szewczyk: 22. |
13.
Runde - Samstag 05. 10. 2002 (15:30)
SV Austria
Salzburg - SV Pasching 3 : 2 (2 : 2)
Der Tag der Revanche war also gekommen. Zu Beginn brannten wir - zwar nur am "ungeliebten" Spielfeldrand - ein paar Bengals ab. Wie schon im CUP-Spiel nützte es auch diesmal, denn nach nicht einmal 2 Minuten gingen wir in Führung. Knapp innerhalb des Strafraum versenkte Brenner den Ball per "Tor des Monats" verdächtigem Fallrückzieher. Unsere Mannen schießen zwar nicht viele Tore, aber wenn, dann sehr eindrucksvoll. Doch anstatt auch diesmal die Nervosität abzulegen, begingen sie dieselben Fehler wie gegen Ried und Bregenz. Die Hintermannschaft stand nicht sicher, und die Vorderleute verabsäumten mittels Forechecking Druck zu machen. So hatten die Gäste leichtes Spiel und kamen nach einem weiten Paß von Metlitski durch Kahraman in der 31. Minute zum verdienten Ausgleich. Auch das weckte unsere Burschen nicht auf. Im Gegenteil, sie kassierten auch noch das 1 : 2 in der 39. Minute nach einem Abstauber von Kovacevic. Das unmittelbar davor Szewczyk von einem Paschinger mit dem Fuß im Gesicht getroffen wurde störte den Schiri anscheinen nicht. Als wir schon wieder über ein 1 : 3 zu diskutieren begannen pfiff der Schiri die glatt einen Elfer für uns. Riegler hatte Jank etwas unsanft von den Beinen geholt. Laessig verwandelte in der 45. Minute das Elfergeschenk eiskalt zum 2 : 2 Pausenstand. Die Pausenpredikt hatte wohl auch nicht viel genützt, aber immerhin konnten wir weitere Chancen der Gäste unterbinden. Bis auf einmal, denn da hätte Datoru zur Führung einschießen müssen. Kurz darauf mußte auch noch Laessig w.o. geben. Da das Austauschkontingent schon erschöpft war, mußten wir die letzten 15 Minuten mit 10 Mann zu Ende spielen. Jetzt trat das Phänomen der "roten Karte" in kraft, und plötzlich konnte wieder Fußball gespielt werden! Und so kam es, daß einmal mehr Kirchler für die Entscheidung sorgen konnte. Zunächst setzte er eine Friedl-Flanke per Hechtkopfball an die Stange. Den Abpraller konnte der Torwart gerade noch mit den Fingerspitzen von der Linie "kratzen". Doch der Roli war nochmals zur Stelle und drückte den Ball im Liegen über die Linie. Ein immens wichtiger Sieg, der uns die nächsten 14 Tage um einiges ruhiger schlafen lassen wird. Bleibt nur noch zu hoffen, daß wir die Rote Laterne endgültig weitergereicht haben. Wer das im Ende sein wird, ist für uns nicht wichtig - Hauptsache der 10, Platz ist außer Reichweite! zu den dazugehörigen Fotos
|
Salzburg spielte vor 4500
Besucher mit:
|
Safar, Szewczyk, Winklhofer, Ch. Jank, Marasek,
Eder (56. Friedl); Pavlovic (71. Messner: 91. |
02.
CUP-Runde - Dienstag 01. 10. 2002 (19:00)
FC Puch
- SV Austria Salzburg 0 : 2 (0 : 2)
| CUP
Im "Cup der Guten Hoffnung" ging es diesmal gegen den Salzburger "Satelitten-Verein" FC Puch. Mit etwas mulmigem Gefühl fanden wir uns knapp vor Spielbeginn ein. Zu Beginn gleich mal eine kleine Pyro-Einlage, die anscheinend ihren Zweck voll erfüllte. Unsere Mannen zeigten von Beginn an Initiative und gingen auch gleich in der 4. Minute durch D. Hassler in Führung. Die erste Nervosität wurde da sofort mal abgelegt. In dieser Tonart spielten die Austrianer auch weiter, denn die Pucher hatten nichts entscheidendes entgegen zu setzen. Der Lohn waren einige Chancen, die aber teilweise kläglich vergeben wurden. Die logische Folge war das 2 : 0 durch einen unhaltbar abgefälschten Schuß aus 20 Metern von T. Eder. Die einzige nenneswerte Pucher Chance war ein herrlicher Freistoß an die Latte. Die zweite Hälfte war eher zum vergessen. Ein müdes Herumgekicke bei der die Pucher ohne weiteres den Anschlußtreffer hätten erzielen müssen. Keine Überragendes Spiel, aber trotz allem sicher weitergekommen. Und nur der Aufstieg in CUP-Achtelfinale zählte an diesem Abend.
|
Salzburg spielte vor 1500
Besucher mit:
|
S |