Die größten Ideen des SV Austria Salzburg:

Die Reihung der Fehler beruht nicht nur auf unserer Beurteilung, sonder spiegelt auch den Großteil der Meinung von den aktiven Fans wieder. Ausgenommen von dieser "Liste" sind Spieler- und Trainertransfers, sofern sie nicht wirklich gravierende Auswirkungen auf dem weiteren Erfolgsweg von Fans und Mannschaft hatten. Ebenfalls nicht in dieser Liste ist die Gründung der Austria im Jahre 1933 - ist ja logisch, ohne Verein gäb´s ja keine dazugehörigen Ideen *fg*.

Die Nummer 1 - Umzug nach Wien:

Eine der größten Ideen der Austria Chefetage war zweifelsohne die Übersiedelung nach Wien bei den Europacup-Spielen. Wie man sich leicht vorstellen kann, waren die Fans zu aller erst alles andere als begeistert. Jetzt verbauen sie uns die Stehplatztribüne, und dann müssen wir erst nach Wien fahren! Die können uns mal am ... usw. Tatsächlich waren die Argumente nicht immer von sachlichem Inhalt geprägt. Doch je näher der erste Spieltag rückte desto euphorischer wurden die Fans. Man darf allerdings nicht vergessen, dass das ganze - vor allem durch die Medien - zu einem Länderkampf Österreich / Deutschland hochstilisiert wurde. So wurde also aus dem UEFA-Cup- Spiel SV (Casino) Austria Salzburg : Eintracht Frankfurt ein Länderspiel. Das Ernst-Happel-Stadion war ausverkauft und hatte dem Verein vorher noch nie dagewesene Einnahmen beschert. Da man auch diese Runde "locker" (Elferkrimi in Frankfurt) überstand mußte man natürlich wieder nach Wien fahren um nur ja kein Heimspiel zu versäumen. Nun gut, dass das Finale natürlich auch in Wien gespielt werden mußte versteht sich wohl von selbst.

Da man im selben Jahr auch Meister wurde, hatte man zum ersten Mal die Chance als erster österreichischer Verein in der Championsleague zu kicken. Der Quali Gegner Macabi Haifa wurde Dank Mladen Mladenovic in Wien (no na) 2 : 0 heimgeschickt. Erstmals war das Ernst-Happel-Stadion nicht ausverkauft. War nicht weiter schlimm - man qualifizierte sich mit etwas Glück aber ohne gröbere Probleme. Die Gruppenspiele (AEK Athen, Ajax Amsterdam, AC Milan) waren dann natürlich wieder so gut wie ausverkauft.

Die Austria hatte sich somit endgültig finanziell erholt, und die Spieler dank der großen "Auslage" ihren Marktwert enorm gesteigert. Einziger Wermutstropfen an der ganzen Sache: Durch die größte Idee wurde die berühmt berüchtigte Heimstätte Salzburg Lehen "ausgebootet" und konnte somit die größten Erfolge der Austria nur bedingt miterleben. Nur via Videowall war es dem Betonoval und !! einigen 1.000 !! Salzburg-Fans möglich die Spiele mit zu verfolgen. Aber selbst diese Stimmung in Lehen übertraf zahlreiche Meisterschaftspartien.

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